Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz auf Einladung von Staatssekretär Georg Wacker MdL in Schriesheim-Altenbach
Um Möglichkeiten der Landesförderung für die Ortskernsanierung in Altenbach zu prüfen hatte der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker MdL am Freitag den zuständigen Abteilungsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Herrn Ministerialdirigent Hartmut Alker, zu einem Informationsgespräch nach Altenbach eingeladen. Gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern vor Ort kam man zu dem Ergebnis, dass die Ortskernsanierung rund um die in einem ersten Schritt geplante Umgestaltung des Schulhofes grundsätzlich nach dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) förderfähig wäre. „Jetzt sind Ortschaftsrat und Gemeinderat aufgerufen, ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erarbeiten, das den Grundgedanken des ELR aufgreift,” so Staatssekretär Wacker, selbst Schriesheimer und in Altenbach aufgewachsen. Das Programm fördert Maßnahmen, die zu einer Strukturverbesserung des Ortes in seiner Gesamtheit führen: Schwerpunkt ist die Innenentwicklung und Stärkung des Ortskerns. Die Landesförderung kann bis zu 40% einer Maßnahme betragen. (rs)
Baustellenbegehung mit Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner auf Einladung von Staatssekretär Georg Wacker MdL
Auf Einladung des Schriesheimers und direkt gewählten CDU-Abgeordneten Georg Wacker MdL kommt Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner für eine Ortsbegehung der Baustelle Ortsumfahrung nach Schriesheim. Er und seine Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, am Freitag, 25. Juni 2010 um 10:30 Uhr vor Ort den aktuellen Sachstand der Baumaßnahme zu erläutern.
„Die Ortsumfahrung Schriesheim im Zuge der Landesstraße 536 und insbesondere der Bau des Branichtunnels ist ein Jahrhundertprojekt, das nun sichtbar in der Umsetzung begriffen ist,” freut sich Staatssekretär Georg Wacker, der im Kabinett unermüdlich für diese lang ersehnte Entlastung der Talstraße gekämpft hatte. Von Regierungspräsident Dr. Kühner will er sich nun die aktuellen Entwicklungen auf der Baustelle zeigen lassen. Die Baumaßnahme des Landes Baden-Württemberg kostet insgesamt über 60 Mio. EUR und ist mit einer Bauzeit von etwa 6 Jahren geplant. Der Tunnel selbst ist mit etwa 45 Mio. EUR veranschlagt. (rs)
Landtagsabgeordneter Georg Wacker begrüßt Förderung von kommunalen Straßenbau-Maßnahmen im Zusammenhang mit ÖPNV-Ausbau
Für Straßenbau-Vorhaben im Zusammenhang in Höhe von insgesamt über 7 Millionen Euro können die Gemeinden Edingen-Neckarhausen und Hirschberg sowie die Städte Schriesheim und Weinheim auf Förderung durch das Land Baden-Württemberg nach dem Entflechtungsgesetz rechnen. Das Land hat vier Maßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) in die Liste der vorgesehenen Maßnahmen des „Förderprogramms 2010-2014 des kommunalen Straßenbaus” aufgenommen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die spätere Förderung in Höhe von 75% der zuwendungsfähigen Kosten.
„Die vier Vorhaben sind alle nicht nur für den Individualverkehr sondern ebenso für den ÖPNV wichtig,” so der direktgewählte Abgeordnete aus dem Wahlkreis Weinheim, Staatssekretär Georg Wacker MdL. Die Beseitigung von höhengleichen Bahnübergängen, Sicherungsmaßnahmen bei der Ertüchtigung von Bahnstrecken, Geh- und Radwege bilden einen großen Schwerpunkt des Förderprogramms, erklärt Wacker: „Der 2-gleisige Ausbau der OEG-Linie Weinheim-Schriesheim bringt dabei für Hirschberg, Schriesheim und Weinheim ebenso wichtige Baumaßnahmen mit sich wie das Vorhaben am Bahnübergang Bahnhofstraße in Edingen-Neckarhausen. Ich freue mich, dass diese wichtigen Maßnahmen in das Förderprogramm aufgenommen wurden.”
Insgesamt müsse man die Stärkung des Nahverkehrs in der Region mit Nachdruck verfolgen, betont Wacker, der Anfang Juli auch in Bezug auf den Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar die entscheidenden Akteure an einen Tisch holen wird.
(rs)
Schriesheim, Festplatz
Abfahrt: 07.00 Uhr

Auf Einladung der CDU Schriesheim und des Landtagsabgeordneten Georg Wacker war Heinz Eggert Gastredner beim Tag der Deutschen Einheit. Foto: Peter Dorn
Schriesheim. Auf Einladung der CDU Schriesheim und des Landtagsabgeordneten GeorgWacker der deutschen Einheit war Heinz Eggert Gastredner beim Tag der Deutschen Einheit. Der ehemalige Innenminister von Sachsen ist heute Mitglied des Landtags und erzählte von seinen Erfahrungen mit der Stasi und der DDR.
Der 63-jährige war zur Zeit der deutschen Zweiteilung Gemeinde- und Studentenpfarrer in Oybin und Zittau. Dabei lobte er das damalige Staatssystem ganz und gar nicht in seinen Predigten. Nach eigenen Angaben waren aus diesem Grund bis zu 67 Spitzel auf den Geistlichen angesetzt.
„Politische Gespräche führte ich nur im Wald”, beschreibt Eggert selbst die damalige Situation. Die Diskussion um Wiedervereinigung und den Solidaritätszuschlag könne er nicht nachvollziehen: „Was darf es kosten, 16 Millionen Menschen aus einem totalitären Staatsgefüge herauszuholen und dass ein ganzes Volk nicht mehr bespitzelt wird? Und was ist es wert, dass jungen Leute, die politische Witze reißen, trotzdem Gymnasium und Studium besuchen dürfen?”, argumentiert der Ostalgie-Kritiker gegen die Menschen und Parteien, die das damalige System immernoch befürworten oder sogar wieder einführen wollen. Eggert wettert weiter: „Marode Staatsbilanz, Willkür und Unterdrückung - dafür gibt es keine Verklärung und keinen Grund diesen Staat zu verteidigen.”
Der Saal lauschte gespannt. Weitere Redner wie Georg Wacker und Anselm Löweneck stimmten zu, dass die Akzeptanz für den Gedenktage nicht schwinden solle und 20 Jahre nach dem Mauerfall der Vereinigungsprozess noch nicht abgeschlossen sei, solange frühere Befürworter noch heute Parteivorsitzende sind.
„Wir sollten Gott danken. Wir, weil der Honecker-Spuk vorbei ist und Ihr, weil Ihr ihn nie erleben musstet.”, so Eggert zum Abschluss.
Schriesheim, Heinrich-Sigmund-Gymnasium, Aula
Schriesheim, Zehntkeller
Schriesheim, Hotel “Zur Pfalz”, Römerstraße
Schriesheim, Am Kuhberg

