Posts getagged mit ‘Martinsschule’

15.05.2015

Große Verunsicherung bei Inklusion

Martinsschule Ladenburg

Martinsschule Ladenburg

Wacker sieht noch Klärungsbedarf bei Inklusions-Gesetzgebung

Mit Interesse verfolge er die Presseberichterstattung zu den Informationsveranstaltungen seiner Kollegen Kleinböck und Sckerl zur schulischen Inklusion, berichtet der Wahlkreisabgeordnete im Wahlkreis Weinheim und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Georg Wacker MdL. Wieviel tatsächliche Information dort aber geboten werde, könne er nicht einschätzen, da es aus seiner Sicht nach wie vor mehr Klärungsbedarf als Antworten gebe. „Die Haushaltsmittel, die für bauliche Maßnahmen, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe vom Land zur Verfügung gestellt werden, erwähnen die Kollegen gerne,“ so Wacker. „Weniger gern erwähnt wird aber, dass die Höhe der Kostenübernahme bisher nach wie vor nicht abschließend geklärt ist und die Kommunen daher noch keinerlei Planungssicherheit haben.“ weiterlesen

28.04.2015

Gesetzgebung zur Inklusion weit problematischer als behauptet

Martinsschule Ladenburg

Bei einem Besuch der Martinsschule in Ladenburg

Wacker widerspricht Landtagskollegen

Mit Verwunderung habe er die Aussagen seiner Kollegen Kleinböck und Sckerl im Rahmen einer Informationsveranstaltungen zur inklusiven Beschulung der Presse entnommen, berichtet der Wahlkreisabgeordnete im Wahlkreis Weinheim und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Georg Wacker MdL. Zunächst einmal stellt er fest, dass der Modellversuch zur Umsetzung von Inklusion nicht erst seit 2011 sondern von der früheren CDU-geführten Landesregierung bereits im Schuljahr 2010/11 eingeführt wurde. „Wir wurden damals von Grünen und SPD massiv dafür kritisiert, dass wir „nur“ einen Modellversuch gestartet hatten,“ so Wacker. „Unser Ziel war es, nach zwei Jahren Modellversuch eine Schulgesetzänderung im Jahr 2013 vorzunehmen, was der damaligen Opposition nicht schnell genug ging. Dann kam der Regierungswechsel und statt einer Beschleunigung hat sich die Schulgesetzänderung noch weiter verzögert.“ weiterlesen

15.01.2015

Wohl des Kindes muss der Maßstab für den Ausbau der Inklusion sein

Foto: Axel Sturm

Die Mitglieder der CDU-Arbeitskreise Kultus, Jugend und Sport und Wissenschaft, Forschung und Kunst bekamen an der Martinsschule in Ladenburg einen spannenden Einblick in die zahlreichen praktischen Herausforderungen, die bei der Umsetzung der Inklusion im Schulalltag bestehen. Neben der Schulleitung und verschiedenen Experten der Martinsschule gaben uns auch Vertreter der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd, der Grundschule Ilvesheim sowie der Werkrealschule unterer Neckar einen vertieften Einblick. Vertreter des Elternbeirats verdeutlichten uns, dass sie Ihre Kinder an der Sonderschule in guten Händen wissen und auf dieses wichtige Bildungsangebot im Land nicht verzichten wollen.

16.07.2009

5,7 Mio. Euro Landeszuschuss für Neubau der Martinsschule in Ladenburg

wacker_martinsschule

Landrat Dr. Jürgen Schütz und Georg Wacker auf der Baustelle der Martinsschule

Der Neubau der Martinsschule für Körperbehinderte in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis) erhält einen Landeszuschuss in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro. Dies gaben Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL und Landrat Dr. Jürgen Schütz am Montag (13. Juli) bekannt. Wacker würdigte das Projekt als „beispielhaft und Maßstäbe setzend“. Die moderne Architektur entspreche der pädagogischen Konzeption der Martinsschule und unterstreiche den Stellenwert der sonderpädagogischen Förderung im Land. Der Neubau kostet insgesamt rund 28 Millionen Euro, davon entfallen auf den rein schulischen Teil rund 15,8 Millionen Euro. Bereits im Jahr 2006 wurde ein erster Landeszuschuss in Höhe von 0,4 Mio. Euro bewilligt.

Landrat Dr. Schütz dankte dem Staatssekretär für die große Unterstützung, die dieser „dem Projekt seit Beginn der Planungen und in vorbildlicher Weise hat angedeihen lassen.“ Sie habe jetzt dazu geführt, dass nun auch für die Schulbauförderung ein guter Kompromiss gefunden werden konnte. Auf der größten Hochbaustelle des Rhein-Neckar-Kreises lässt sich schon vieles der zukünftigen Gestaltung erkennen, nachdem nun schon mit der Modellierung des Geländes um die neue Schule begonnen wurde. Denn alle Klassentrakte sollen Zugang zum Freien erhalten, um durch die Einbindung in die Natur eine zusätzliche angenehme Atmosphäre für die Kinder zu schaffen. „Ungeachtet unterschiedlicher Lern- und Förderbedürfnisse sollen die Kinder und Jugendlichen in ihrer neuen Schule gemeinsam den Tag gestalten und voneinander lernen“, betonte Wacker. Es würden durch den Neubau hervorragende Rahmenbedingungen für einen modernen und innovativen Unterricht geboten. Dies schließe insbesondere die Möglichkeit mit ein, unterschiedliche Lernformen flexibel auszugestalten. Auch den spezifischen Bedürfnissen von körperbehinderten Kindern und Jugendlichen mit Bedarf an Pflegeleistungen könnte unter den neuen Bedingungen besser als bisher entsprochen werden. Die durchdachte Funktionalität gehe auch auf die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück, die wichtige Hinweise und Anregungen für den Bau gegeben hätten. „Das ganze Haus wird geprägt sein von einer ausgewogenen räumlichen Aufteilung, die auch außerhalb des Unterrichts die richtige Mischung aus Begegnungs- und Rückzugsmöglichkeiten eröffnet“, betonte der Kultusstaatssekretär.

Das vom federführenden Rhein-Neckar-Kreis betreute regionale Gemeinschaftsprojekt mit den Stadtkreisen Mannheim und Heidelberg sowie dem Kreis Bergstraße „liegt voll im Zeitplan“, erläuterte Architekt Maximilian Otto vom Stuttgarter Architekturbüro OHO. Nachdem bereits die Fenster eingebaut, die Heizungsrohinstallation und die Elektroarbeiten vorgenommen und die Malerarbeiten im strahlenförmig angelegten Schulgebäude begonnen sind, können in etwa vier Wochen die Bodenbelagsarbeiten starten. Sowohl Staatssekretär wie Landrat zeigten sich erfreut über den Baufortschritt der neuen Martinsschule, mit der „wir Bildung und Erziehung, sonderpädagogische Förderung und damit die Chance auf Selbstverwirklichung und Integration der Kinder weiter verbessern wollen“, wie Dr. Schütz sagte.

Der Neubau soll bis Ende des Jahres fertig gestellt sein, Ende Februar 2010 wird die Einweihungsfeier stattfinden. Die Baumaßnahme war notwendig geworden, weil der bisherige Standort der Martinsschule im Gewann „Martinsgärten“ angesichts steigender Schülerzahlen zu klein geworden war und der Anteil der schwerst mehrfach behinderten Kinder bis hin zu notwendiger Medizinischer Behandlungspflege ständig zunimmt.

8.07.2009

Neubau Martinsschule Ladenburg

Hirschberger Allee, Ecke Schriesheimer Straße: Landrat Dr. Jürgen Schütz und Georg Wacker informieren sich vor Ort über den Fortgang der Bauarbeiten am Neubau der Martinsschule.