Baustellenbegehung mit Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner auf Einladung von Staatssekretär Georg Wacker MdL
Auf Einladung des Schriesheimers und direkt gewählten CDU-Abgeordneten Georg Wacker MdL kommt Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner für eine Ortsbegehung der Baustelle Ortsumfahrung nach Schriesheim. Er und seine Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, am Freitag, 25. Juni 2010 um 10:30 Uhr vor Ort den aktuellen Sachstand der Baumaßnahme zu erläutern.
„Die Ortsumfahrung Schriesheim im Zuge der Landesstraße 536 und insbesondere der Bau des Branichtunnels ist ein Jahrhundertprojekt, das nun sichtbar in der Umsetzung begriffen ist,” freut sich Staatssekretär Georg Wacker, der im Kabinett unermüdlich für diese lang ersehnte Entlastung der Talstraße gekämpft hatte. Von Regierungspräsident Dr. Kühner will er sich nun die aktuellen Entwicklungen auf der Baustelle zeigen lassen. Die Baumaßnahme des Landes Baden-Württemberg kostet insgesamt über 60 Mio. EUR und ist mit einer Bauzeit von etwa 6 Jahren geplant. Der Tunnel selbst ist mit etwa 45 Mio. EUR veranschlagt. (rs)
Ein historisches Datum für Schriesheim und die Region: Symbolischer Erster Spatenstich für das Jahrhundertprojekt Branichtunnel.
Innenminister Rech würdigte den Einsatz des CDU-Wahlkreisabgeordneten und Staatssekretär Georg Wacker. Der 17. November 2008 ist schon heute ein historisches Datum für Schriesheim und die Region: Denn an diesem Tag wurde von Innenminister Heribert Rech und politischen Vertretern aus Stadt und Land, darunter der hiesige Landtagsabgeordnete und Staatssekretär, Georg Wacker, der symbolische erste Spatenstich für die Zuführungstrasse zum Jahrhundertprojekt Branichtunnel vorgenommen. Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner begrüßte zunächst die zahlreich erschienenen Bürger und Ehrengäste. Sein besonderer Dank galt dabei Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Peter Riehl: „Ohne seinen Einsatz stünden wir heute nicht hier.”
Dr. Kühner hob die Bedeutung des 60 Millionen teuren Bauvorhabens für Schriesheim und die gesamte Region hervor. Nicht nur die Stadt Schriesheim erfahre einen konkreten Nutzen, auch die Gemeinden im Vorderen Odenwald würden von der besseren Anbindung an die Rheinebene profitieren, so der Regierungspräsident. „Nicht überall wird man so freundlich begrüßt”, blickte Innenminister Heribert Rech lächelnden auf ein „Danke”-Plakat der Talstraßen-Initiative. Denn im Normalfall, so Rech, würden derartige Straßenbauprojekte nicht ohne Proteste ablaufen.
„Das Datum 1973 auf dem Schild zeigt aber auch, dass man einen langen Atem braucht.” Der Minister stellte in seinen Ausführungen die Notwendigkeit für eine Verkehrsentlastung der Talstraße heraus: „Ich weiß genau, wovon ich rede: Ich wohne selbst an einer viel befahrenen Bundesstraße.” Es sei ein unerträglicher Zustand, dass zwei Lkw nur aneinander vorbeikommen, wenn einer auf dem Fußgängerweg fährt. Rech würdigte das Engagement des hiesigen Wahlkreisabgeordneten und Staatssekretärs Georg Wacker in dieser Sache: „Er hat unermüdlich im Kabinett dafür gekämpft.” Nun profitiere Schriesheim sogar als erste Kommune vom Sonderprogramm der Landesregierung.
Auch Bürgermeister Hansjörg Höfer zeigte sich sichtlich erfreut: „Dies ist ein großer Tag für Schriesheim, denn eine Vision ist in Erfüllung gegangen, als wir schon nicht mehr daran glaubten.” Das Stadtoberhaupt dankte seinem Vorgänger Peter Riehl und Ehrenbürger Peter Hartmann. „Für mich ist der Branichtunnel ein Jahrhundertprojekt, denn ein Abgeordneter kann sich nur einmal in 100 Jahren über die Realisierung einer derartigen Straßenbaumaßnahme im eigenen Wahlkreis freuen”, so Wacker.
Nach dem symbolischen Ersten Spatenstich steht nun der Bau der Brücken in der Leutershäuserstraße und am Leimengrubweg an, genauso die Unterführung der B3 und der OEG sowie der Wirtschaftsweg als Brücke. Es folgt dann die letzte Bauphase, die etwa ab dem Frühjahr 2010 mit dem Aushub des Branichtunnels startet. Wie Georg Wacker mitteilt, wird Ministerpräsident Günther Oettinger selbst den „großen Spatenstich” für den eigentlichen Tunnel in Schriesheim vornehmen.
Staatssekretär Köberle und der hiesige Wahlkreisabgeordnete, Staatssekretär Georg Wacker, informierten sich vor Ort über die Vorbereitungen der Baumaßnahme Branichtunnel.
Der für den Verkehrsbereich zuständige Staatssekretär im Innenministerium des Landes Baden-Württemberg, Rudolf Köberle MdL, war auf Einladung des hiesigen Landtagsabgeordneten und Staatssekretär, Georg Wacker (CDU) kürzlich (20. Oktober 2008) zu einem Informations-Besuch nach Schriesheim gekommen. Thema war der Branichtunnel. Im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer, Vertretern der örtlichen Gemeinderatsfraktionen, Vertretern der Bürgerinitiativen „BI Talstraße” und „IG Nord” sowie der zuständigen Fachleute aus dem Regierungspräsidium informierten sich die beiden Staatssekretäre über die Vorbereitungen der Gesamtbaumaßnahme Branichtunnel und explizit über die zeitnah geplante Zuführungstrasse zum Tunnel.
Wacker bestätigte hierbei noch mal den Termin des Spatenstichs für den Bau der Brücken und der Zufahrt zum Tunnel durch Innenminister Heribert Rech am 17. November 2008. „Das wird ein historischer Tag”, betonte der Weinheimer Wahlkreisabgeordnete, gerade auch mit Blick auf die präzise Einhaltung des Zeitplans im Generalverkehrsplan (GVP) des Landes Baden-Württemberg durch die Landesregierung.
Im GVP für die Jahre 1995 bis 2012 sind Straßenbauprojekte festgeschrieben, die höchste landespolitische Priorität genießen, darunter der Branichtunnel in Schriesheim. Wacker machte in diesem Zusammenhang noch einmal auf den beabsichtigten Zeitplan und die Bauabschnitte der Straßenbaumaßnahme aufmerksam. Demnach stehe nach dem Spatenstich am 17. November 2008 der Bau der Brücken in der Leutershäuserstraße und am Leimengrubweg an, genauso die Unterführung der B3 und der OEG sowie der Wirtschaftsweg als Brücke.
Es folge schließlich die letzte Bauphase, die etwa ab dem Frühjahr 2010 mit dem Aushub des Branichtunnels startet. Mit ersten Probebohrungen auf dem Branich wolle man die Beschaffenheit des Berges und die Schadstoffbelastung des Gesteins prüfen, erläuterte ein Vertreter aus dem Regierungspräsidium. Dabei gehe es auch um die Frage, ob das Gestein weiterverwendet werden könne. Wacker hob ein weiteres Mal die regionale Bedeutung des mit 60 Millionen Euro teuersten Großprojekts im Landesstraßenbau hervor: „Der Branichtunnel sorgt für eine bessere Verkehrsverbindung zwischen Ost und West. Außerdem bringt er eine 60-prozentige Entlastung für die Talstraße (L 536).”
Die schnellere Anbindung des Stadtteils Altenbach an die Rheinebene werde außerdem zu einer Steigerung der Wohnqualität im Vorderen Odenwald sorgen, so Wacker. Eine Fußgängerzone werde die Ortsdurchfahrt jedoch nicht werden können, machte ein Vertreter des Regierungspräsidiums darauf aufmerksam, dass auch künftig Busse, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge sowie die Müllabfuhr durch die Talstraße durchfahren müssten. Auch für Wartungsarbeiten im Tunnel werde die Talstraße benötigt. Wenn alles planmäßig verlaufe, werde der Tunnel im Jahr 2014 fertiggestellt und befahrbar sein.

