Landtagsabgeordneter Georg Wacker begrüßt Förderung des Ganztagsschulbetriebs am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Weinheim

Für die Erweiterung im Rahmen des Ganztagsschulangebots kann das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Weinheim mit einer Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg in Höhe von ca. 250.000 EUR rechnen. Das Land hat die Maßnahme in das Förderprogramm für Baumaßnahmen an Schulen mit ganztägigen Angeboten 2010 aufgenommen und einen Zuschuss von 54% des Bauaufwands zugesagt.
„Die Investitionen in den Schulhausbau und den Ausbau der Ganztagsschulen sind eine direkte Investition in die Zukunft unserer Kinder,” begrüßt der direkt gewählte CDU-Abgeordnete im Wahlkreis Weinheim, Georg Wacker MdL, die Förderung. Der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat aber nicht nur die Schulen selbst im Blick und betont: „Für den Mittelstand und das Handwerk sind diese Baumaßnahmen ein kräftiger Schub, um noch schneller aus der Krise zu kommen.”
Voraussetzung für die Genehmigung des Baukostenzuschusses für den Ausbau von Ganztagsschulen ist ein Ganztagsbetrieb an mindestens drei Tagen mit sieben Zeitstunden sowie ein vom Schulträger beaufsichtigtes Mittagessen an diesen Tagen. Die Schule muss über ein pädagogisches Konzept für den Ganztagsbetrieb verfügen. Förderfähig sind zusätzlich erforderliche Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, Freizeit- und Lehrerbereich.
(rs)

Die Expertenkommission „Schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung” hat eine deutliche Empfehlung ausgesprochen. Neben dem Wegfall der Sonderschulpflicht sollen Eltern behinderter Kinder ein „qualifiziertes Wahlrecht” haben, im Rahmen der Pflicht zum Besuch einer allgemeinbildenden Schule diejenige Einrichtung wählen können, die den Neigungen, Eignungen und Fähigkeiten des Kindes entspricht.

„Jedes Kind ist einzigartig - und jedes Kind hat einen Anspruch auf Teilhabe an unserer Gesellschaft,” betont Georg Wacker MdL, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. „Und die Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft werden ganz entscheidend beeinflusst durch die Bildung, die ein Kind erhält.”

Bisher besuchten in Baden-Württemberg 29% der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Regelschule - fast doppelt so viele wie im bundesweiten Vergleich (16%). „Baden-Württemberg hat bereits wertvolle Erfahrungen mit dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern gesammelt, die nun einem noch größeren Anteil der Kinder zugute kommen werden. Der Rechtsanspruch auf Inklusion kann wirklich nur im Ausnahmefall und aus ganz zwingenden Gründen verwehrt werden,” betont der CDU-Abgeordnete.

Trotzdem gestaltet sich die Schulwahl auch künftig für Eltern von Kindern mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen anders als bei Eltern mit nicht behinderten Kindern: Sie werden in einer sogenannten „Bildungswegekonferenz” von Pädagogen, dem Schulträger und der Schulverwaltung beraten und begleitet, um wirklich die passende Schule für ihr Kind zu finden. Die Sonderschulen würden nach den jetzigen Plänen der Landesregierung erhalten bleiben und als regionale Kompetenzzentren die Regelschulen unterstützen. Wacker rechnet mit einer Schulgesetzänderung bis 2013. Bis dahin wird das neue Modell in fünf Schulamtsbezirken erprobt, unter anderem im Schulamtsbezirk Mannheim dem auch Heidelberg, der Rhein-Neckar-Kreis und der Neckar-Odenwald-Kreis angehören. 2013 könne dann voraussichtlich landesweit „inklusiv” gearbeitet werden.

Staatssekretär Georg Wacker MdL informiert sich mit Vertretern aus Dossenheim über das Bildungshaus Ilvesheim


Ganz kurzentschlossen habe man im Jahr 2007 den Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich als Modellstandort für ein Bildungshaus beworben, berichteten Bürgermeister Andreas Metz, Gemeinderätin Dr. Katharina Kohlbrenner und die Vertreterinnen des kommunalen Kindergartens „Rappelkiste” und der Friedrich-Ebert-Schule in Ilvesheim. Der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker MdL hatte Bürgermeister Hans Lorenz aus Dossenheim und Matthias Harbarth, den Vorsitzenden der CDU Dossenheim mit nach Ilvesheim gebracht, um sich dort über das Bildungshaus zu informieren. „Die systematische Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Grundschule - auf gleicher Augenhöhe - zeichnet alle Bildungshaus-Modellprojekte aus,” so Wacker, der als Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Bildungsangebote in Baden-Württemberg hat. „Ich habe Bürgermeister Lorenz vorgeschlagen, sich bei der Nachbarkommune Ilvesheim über den Erfolg des dortigen Bildungshauses zu informieren, nachdem seine Gemeinde neue Wege sucht, um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule für die Kinder möglichst reibungslos zu gestalten.”
In Ilvesheim, wo das Bildungshaus die Schulanfängergruppe des kommunalen Kindergartens und die Klassen 1 und 2 der Friedrich-Ebert-Schule umfasst, ist die Kooperation zumindest räumlich kein Problem - die beiden Einrichtungen liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Für die Ausgestaltung der Kooperation hat man bereits verschiedene zeitliche Modelle erprobt und die Vor- und Nachteile evaluiert. Zurzeit werden in wöchentlich drei Unterrichtsstunden jahrgangsübergreifende Bildungshausgruppen gebildet, die dann im Rahmen eines Themas abwechselnd unterschiedliche Angebote wahrnehmen. Begeisterung spricht aus den Worten der zuständigen Lehrkräfte und die hohe Qualität des Angebots wird auch von Gemeinderätin Dr. Kohlbrenner bestätigt, die selbst „Bildungshaus-Mutter” ist und auch auf diesem Wege das Projekt von Anfang an begleitet hat. Lediglich der Koordinationsaufwand bereite manchmal Kopfzerbrechen, wird berichtet - Ausfallzeiten müssten aufgefangen werden um ein kontinuierliches Angebot zu bieten. Bei entsprechender Motivation aller Beteiligten und einem echten Bekenntnis beider Einrichtungen zum gemeinsamen Bildungshaus sei aber selbst das kein unlösbares Problem.
„Die Modellphase für die Bildungshäuser läuft noch bis 2012,” ermuntert Georg Wacker die Dossenheimer Interessenten abschließend. „Wir werden selbstverständlich die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitstudie abwarten, bevor wir eine politische Entscheidung über eine Fortsetzung und des Bildungshaus-Konzeptes treffen, aber Zwischenlösungen zur Verbesserung der ohnehin gesetzlich verankerten Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen, sind ausdrücklich erwünscht.”
(rs)

Georg WackerWenn wir unseren Kindern die besten Bildungschancen ermöglichen wollen, dann müssen wir früh damit anfangen. Immer mehr Studien lassen erahnen, dass weniger die genetisch veranlagte Begabung eines Kindes sondern vielmehr die Art und das Ausmaß der Förderung bereits in jungen Jahren entscheidend sind für den späteren Erfolg im schulischen und beruflichen Bildungsweg. Dabei geschieht ein Großteil dieser Förderung durch die Eltern. Sie sorgen für ihr Kind, schenken ihm Geborgenheit, sprechen und spielen mit ihm und helfen ihm, die Welt zu entdecken. Sie sind die ersten Menschen, mit denen der kleine Mensch eine soziale Bindung eingeht. Dies alles geschieht in den meisten Fällen unbewusst und intuitiv - und doch ist es die wichtigste Förderung, die ein Kind erhalten kann.

Bildung beginnt in der Wiege

Land und Kommune sehen es als gemeinsame Aufgabe an, die Eltern bei ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kleinkindalter und bis zur Einschulung zu unterstützen. Denn Bildung beginnt nicht erst mit der ersten Klasse. Je jünger die Kinder sind, desto begeisterter sind sie dabei wenn es darum geht, Neues zu lernen, neue Fertigkeiten zu erwerben, Zusammenhänge zu entdecken. Sie haben eine natürliche Neugier und einen Spaß am Lernen, den wir nutzen können, um bereits früh die Weichen für ihren späteren schulischen und persönlichen Erfolg zu stellen. In Baden-Württemberg konnte ich mich in vielfältigen Bereichen dafür einsetzen, dass wir den Wissensdrang und die schnelle Auffassungsgabe der Kinder nutzen, um ihnen die bestmögliche Förderung in den ersten Jahren zukommen zu lassen. Mein Ziel ist es, wo nötig mögliche Defizite in der Förderung im familiären Bereich auszugleichen und so durch frühkindliche Bildung den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufzubrechen.

Orientierungsplan und Stärkung der Erzieherinnen

Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten wurde in den vergangenen Jahren in einer Pilotphase angewendet und von Wissenschaftlern und Praktikern intensiv begleitet. Hier bieten sich konkrete Anhaltspunkte für die pädagogische Arbeit in den Bildungs- und Entwicklungsfeldern Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl sowie Sinn, Werte und Religion. Die Ergebnisse der Pilotphase haben zu einer Weiterentwicklung des Orientierungsplans geführt. Die in diesem Zusammenhang beschlossene Aufstockung des Personalschlüssels in Kindertagesstätten kostet 200 Mio. Euro - ein Betrag, den das Land in Hohe von 133 Mio. Euro und die Kommunen in Höhe von 67 Mio. Euro gemeinsam stemmen und aus Überzeugung in die frühkindliche Bildung investieren. Konkret bedeutet das für eine Regelgruppe eine Erhöhung von 1,5 auf 1,8 Stellen.

Außerdem haben wir im Rahmen der Qualitätsoffensive Bildung zusätzliche Kapazitäten für die Erzieherinnenausbildung bereitgestellt. Dadurch tragen wir der zentralen Funktion der Erzieherinnen und Erzieher bei der frühkindlichen Bildung Rechnung. Den Kindergarten als Ort des Lernens zu begreifen bedeutet, die Kinder in einer der lernintensivsten Zeiten sinnvoll und angepasst an ihren jeweiligen Entwicklungsstand zu begleiten.

Schulreifes Kind und Sprachförderung

Mit dem Orientierungsplan und dem Projekt „Schulreifes Kind”, bei deren Umsetzung ich jeweils den Vorsitz der Steuerungsgruppe innehatte, konnten in Baden-Württemberg wichtige Meilensteine in diesem Bereich gesetzt werden. Die erste Stufe der Einschulungsuntersuchung bereits bis zu zwei Jahre vor der Einschulung und eine frühzeitige und kontinuierliche Sprachstandsdiagnose werden uns in Zukunft helfen, potentiellen Förderbedarf früh zu erkennen und ihm mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. So gilt es gerade im Rahmen des Projektes „Schulreifes Kind”, Kinder mit besonderem Förderbedarf zu begleiten und sie in Fördergruppen und mit Unterstützung außerhalb des Kindergartens, auf dem Weg zur Einschulung zu begleiten. Dabei kommt gerade den Eltern eine zentrale Verantwortung zu - ohne das Engagement der engsten Bezugspersonen der Kinder bleibt selbst bei der besten Förderung der Erfolg auf der Strecke.

Dass die Beherrschung der deutschen Sprache grundlegend für den späteren schulischen und gesellschaftlichen Erfolg ist wird in immer neuen Studien belegt. Mein besonderes Augenmerk liegt daher auf der Stärkung der Kompetenzen der Erzieherinnen im Bereich der Sprachstandsdiagnose und der Sprachförderung. Mögliche Defizite frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken ist entscheidend für die Ermöglichung gleicher Startchancen für alle Kinder.

Musisch-ästhetische Bildung

Neben der Sprache und den weiteren Fertigkeiten, die Kinder bei der Einschulung beherrschen müssen, damit sie Aussicht auf eine erfolgreiche Schulbiographie haben, liegt mir aber auch besonders der Bereich der Persönlichkeitsentwicklung sehr am Herzen. Gemeinschaftserlebnisse wie das Spielen, gemeinsames Turnen oder Musizieren stärken die Persönlichkeit und bilden daher eine Grundlage für die Entwicklung der Kinder. Ich habe mich daher persönlich und im Rahmen meiner Funktion als Staatssekretär im Kultusministerium dafür eingesetzt, die musikalische Früherziehung als Wahlpflichtbereich in der Erzieherinnenausbildung einzuführen, um diesem Bereich eine noch stärkere Bedeutung zukommen zu lassen. Die musisch-ästhetische Bildung darf nicht getrennt gesehen werden von der Vermittlung von Fähigkeiten und Wissen in akademischen Bereichen, da nur ein ganzheitlicher Ansatz den Kindern in ihrer Entwicklung gerecht wird. Ihren Wissensdurst zu stillen und ihnen die Freude am gemeinsamen Entdecken und Erfahren zu vermitteln ist eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen.

Georg Wacker spricht über Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg.

Ort: Großsachsen, “Zähringer Hof”, Landstraße 13

Online-Plattform für Jugendleiter

Stuttgart / Bergstraße. „Die Resonanz auf das Jugendbegleiter-Programm übertrifft bei weitem alle Erwartungen. Nach nur drei Jahren seit seiner Einführung engagieren sich bereits 11.577 Schüler, Eltern, Vereinsangehörige und Einzelpersonen als Jugendbegleiter und bereichern mit ihren Betreuungs- und Bildungsangeboten das Schulleben. Dieses Programm ist aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken”, sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusstaatssekretär Georg Wacker in Stuttgart.

Der Kultusstaatssekretär, zugleich hiesiger CDU-Landtagsabgeordneter, hatte dem Ministerrat einen Zwischenbericht zum Jugendbegleiter-Programm vorgelegt. Derzeit nehmen an dem Programm 840 Schulen teil. Beim Start im Jahr 2006 waren es 250.

Vier Schulen im Wahlkreis Weinheim nehmen am Programm teil

Staatssekretär Wacker zufolge, nehmen am Jugendbegleiter-Programm die Friedrichschule GHS Weinheim und die Karillon-HWRS Weinheim teil, genauso die Johannes-Kepler-Schule GHS mit Werkrealschule in Heddesheim und die Martin-Stöhr-GHS mit Werkrealschule in Hirschberg. „Auch in der hiesigen Schullandschaft ist das Jugendbegleiter-Programm präsent”, sagte der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete mit Blick auf die am Programm beteiligten Schulen.

Schulen geben bei Umfrage Spitzennoten

Im Rahmen der dritten Evaluation des Programms wurden 767 Schulen angeschrieben, 766 haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Neueinsteiger zum September 2008 konnten bei dieser Umfrage noch nicht berücksichtigt werden. Wacker verwies auf die „Spitzennoten”, die das Programm von den bereits teilnehmenden Schulen erhalte. Insgesamt 76 Prozent der Schulen hätten dem Programm eine positive Bewertung gegeben, bei 20 Prozent hielten sich positive und kritische Einschätzungen die Waage und zwei Prozent hätten eine negative Bewertung abgegeben. Für zwei Prozent sei aufgrund noch mangelnder Erfahrung mit dem Programm keine Einschätzung möglich gewesen.

Zahl der Jugendbegleiter-Stunden nimmt stark zu

Seit dem letzten Evaluationsbericht sei die Zahl der Jugendbegleiter erneut gestiegen, nämlich von 7.068 im Jahr 2007 auf 11.577 im Jahr 2008. 36 Prozent der Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter seien derzeit Schüler, 14 Prozent Eltern, 19 Prozent kämen aus Vereinen, Verbänden oder Organisationen und 29 Prozent wirkten als Einzelpersonen mit, sagte Wacker. Auch die Zahl der wöchentlichen Jugendbegleiter-Stunden habe überproportional stark zugenommen, von 10.000 im Jahr 2007 auf fast 18.000 im Jahr 2008. An erster Stelle der Angebote stehe derzeit die Hausaufgabenbetreuung (20 Prozent aller Angebote), gefolgt von der Betreuung bei der Essensausgabe (14 Prozent) und Sportangeboten (13 Prozent). Betrachte man von den Jugendbegleiter-Angeboten nur die der Gruppe „Vereine / Verbände / Organisationen” (2.148 Personen), so rangiere an erster Stelle der Bereich Sport (30 Prozent dieser Gruppe), gefolgt von Wirtschaft (13 Prozent) und Musik (12 Prozent).

Ab September 2009 bis zu 310 „Jugendbegleiter-Manager” im Einsatz

Der wichtigste Punkt zur Optimierung des Programms sei aus Sicht der Schulen weiterhin die Reduzierung des Organisationsaufwands, betonte Kultusstaatssekretär Wacker. Als weitgehend problemlos seien hingegen der Einsatz von Jugendbegleitern am Nachmittag und die Verlässlichkeit der Angebote eingeschätzt worden. Um eine Entlastung der Schulleitungen zu erreichen, sei ab September 2009 der Einsatz von bis zu 310 „Jugendbegleiter-Managern” vorgesehen. Diese ehrenamtlichen Kräfte unterstützten die Schulleitung bei der Gewinnung von Jugendbegleitern, deren Einweisung, Organisation sowie bei der laufenden Beratung.

Umfangreiche Informationsplattform im Internet

Das Jugendbegleiter-Programm bringe seit dem Jahr 2006 ehrenamtliche Betreuungsangebote zur Ergänzung des Unterrichts an die Schulen. Die Rahmenvereinbarung zum Jugendbegleiter-Programm hätten etwa 80 Verbände und Organisationen unterzeichnet, so Wacker. Die Schulen erhielten je nach Zahl der eingesetzten Jugendbegleiterstunden eine Bezuschussung, die zwischen 2.000 und 5.000 Euro pro Jahr liegt. Die Schulen wählten die Jugendbegleiter selbstständig aus. Sie können dabei auch auf die Angebote der teilnehmenden Verbände und Institutionen in ihrer Region zurückgreifen. Dazu werde im Internet unter www.jugendbegleiter.de eine umfangreiche Informationsplattform u.a. mit Grundlageninformationen, Praxisbeispielen und Modellschuladressen angeboten. Für die weitere Unterstützung der Schulen, Verbände und Schulträger stehe die Servicestelle Jugend bei der Jugendstiftung zur Verfügung, erläuterte Wacker abschließend.