Staatssekretär Georg Wacker und Oberbürgermeister Heiner Bernhard sehen Hoffnung für Sulzbacher Halt

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Am 7. Juli trafen sich auf Initiative von Staatssekretär Georg Wacker MdL die Verantwortlichen zu einer Regionalkonferenz zum Thema S-Bahn im Weinheimer Rathaus bei Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

„Mein Ziel ist es, für Weinheim und die umliegenden Gemeinden die insgesamt bestmögliche Anbindung an die S-Bahn und den übrigen Nahverkehr zu erreichen,” betont Oberbürgermeister Bernhard gleich zu Beginn, und bittet Bahn und VRN, ein Modell mit alternierendem Halt in Sulzbach bis zum Herbst auf seine Realisierbarkeit zu prüfen: „Der Sulzbacher Halt mit seinem ausgezeichneten Park and Ride Angebot würde auch von den umliegenden Ortschaften und Gemeinden genutzt werden und selbst bei einem alternierenden Halt den Individualverkehr durch Weinheim noch merklich verringern.”
Das Gespräch, an dem neben Wacker und Bernhard die Entscheidungsträger der Deutschen Bahn, des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar und des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie Alexander Bauer MdL, Landtagsabgeordneter aus dem benachbarten Kreis Bergstraße teilnahmen, brachte große Einigkeit darüber, dass Sulzbach als S-Bahn-Halt besonders gut geeignet wäre. Aus Kapazitätsengpässen auf dem Streckenabschnitt Mannheim/Heidelberg-Weinheim(-Bensheim) ist der Halt bisher jedoch nicht in den Planungen enthalten.
„Der sehr hohe Nutzen-Kosten-Indikator von 2,83 für den Streckenabschnitt an der Bergstraße belegt die hohe Bedeutung dieser Nord-Süd Strecke für die gesamte Region,” betont Georg Wacker, direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Weinheim. „Mit der zweiten Stufe des S-Bahn-Ausbaus, den sonstigen Baumaßnahmen im ÖPNV wie z.B. dem zweigleisigen Ausbau der OEG sowie den vielen großen und kleineren Baumaßnahmen im Straßenbereich tun wir alles, um den regionalen Verkehr über die Landesgrenzen hinaus zu stärken.” Über die Bedeutung eines möglichen Haltes in Sulzbach nicht nur für Weinheim selbst sondern für die benachbarten Gemeinden sowohl im Rhein-Neckar-Kreis als auch im angrenzenden hessischen Kreis Bergstraße sind sich die Beteiligten grundsätzlich einig und hoffen, bis zum Herbst aufgrund der Berechnungen von DB Netz AG und VRN zu einer positiven Bewertung des von Oberbürgermeister Bernhard vorgeschlagenen Modells zu kommen.
(rs)

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