Zukunft für pädagogische Vielfalt schaffen

24.07.2017

4042 Wacker_Wahlkampf_Portrait_WEB_ausschnittGeorg Wacker sieht Entwicklungsperspektiven auch für Realschule

Auch wenn er inzwischen das Ressort hin zur Wirtschaftspolitik gewechselt hat – als langjähriger Bildungspolitiker hat der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker die Diskussionen rund um den Schulstandort im Schulverband Nördliche Badische Bergstraße jahrelang intensiv begleitet. In zahlreichen Gesprächen in Laudenbach, Hemsbach und Sulzbach hat er sich bei jedem Schritt der Entwicklung die Interessen aller Beteiligten angehört und stand den politischen wie schulischen Akteuren immer gerne mit Rat und Tat zur Seite.

„Für die Entscheidung der beteiligten Gemeinden, einen Schulverbund zu gründen um Synergien zu heben, habe ich volles Verständnis,“ so Wacker. Die räumliche Situation in Hemsbach lege einen solchen Schritt nahe und der Wunsch, Kosten durch gemeinsame Raumnutzung und Kooperationen zu reduzieren, sei nachvollziehbar und sehr zu begrüßen. „Bei Fragen in Bezug auf den nun anstehenden Schulbau stehe ich den Schulträgern selbstverständlich auch weiter als Ansprechpartner zur Verfügung,“ betont Wacker.

„Die Badische Bergstraße zeichnet sich aktuell vor allem durch pädagogische Vielfalt aus,“ lobt Wacker die Arbeit der unterschiedlichen Schulen in seinem Wahlkreis. Diese Vielfalt gelte es auch künftig zu erhalten. „Der grün-schwarze Koalitionsvertrag sieht gleiche Entwicklungschancen für alle Schularten vor, also auch für die Realschule am Standort einer Gemeinschaftsschule. Dafür habe ich mich als Verhandlungsführer in den Koalitionsverhandlungen besonders stark gemacht.“ Die aktuell noch gültige Verordnung zur Bildung von Schulverbünden verhindere aber gleiche Entwicklungschancen für die Realschule, weshalb er in absehbarer Zeit mit einer Überarbeitung der Verordnung rechne.

„Beide Schulen – die Gemeinschaftsschule und die Realschule – sind von den Betroffenen vor Ort gewollt,“ so Wacker. „Beide leisten aber eine pädagogisch sehr unterschiedliche Arbeit.“ Es sei im Interesse der Kinder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen, wenn künftig ein solcher Schulverbund auch zwischen Gemeinschaftsschule und Realschule auf Dauer ermöglicht würde. „In Hemsbach würde das eine Entwicklung mit der Realschule statt eine Entwicklung gegen die Realschule ermöglichen.“ In den Genuss der Schulbauförderung käme dann im Übrigen auch ein auf Dauer angelegter Schulverbund zwischen beiden Schulen, da auch die Realschule geänderte pädagogische Rahmenbedingungen hat.

(rs)

Geschrieben von Rebekka am 24.Juli 2017 um 1:04 PM